Aktuelles
Die DGB Region Schweinfurt-Würzburg organisiert auch in diesem Jahr einen Bus zu den Aktionen am 18. Februar 2012 gegen den Naziaufmarsch in Dresden. Ab sofort gibt es dazu die Bustickets, die direkt in den DGB Büros in Schweinfurt (Am Zeughaus 9-13) und in Würzburg (Randersackerer Straße 33) für 10 Euro erhältlich sind. Genauere Informationen zur Busreise gibt es, wenn die Tickets abgeholt werden.
Schweinfurt. Genau ein Stuhl von 49 blieb im DGB Gewerkschaftszentrum Schweinfurt frei, bei der Lesung des Autors Leonhard F. Seidl. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz „Schweinfurt ist bunt“ hatte eingeladen. Auslöser der Veranstaltung waren die Morde der Nazi- Terrorzelle „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) wie Bündnissprecher Frank Firsching kund tat.
Das überparteiliche, breite Bündnis für Demokratie und Toleranz „Schweinfurt ist bunt“ lädt zur Lesung des Schriftstellers Leonhard F. Seidl ins DGB Gewerkschaftszentrum Schweinfurt am Zeughaus 9- 13. Am Donnerstag, den 26. Januar, Beginn 19.00 Uhr, liest Seidl aus seinem Roman „Mutterkorn“.
Franken. Wer glaubte die Enthüllungen um die Morde der Zwickauer Nazi- Terrorzelle (NSU, fünf davon in Bayern), hätte eine disziplinierende Wirkung im Kreis der hiesigen Neonazis, irrte. Das Nürnberger Bündnis Nazistopp hat die seither bekannt gewordenen Einschüchterungsversuche gegen DemokratInnen und MigrantInnen aufgelistet.
Am Donnerstag, 26. Januar um 19.00 Uhr im DGB Gewerkschaftszentrum, Am Zeughaus 9- 13 liest der Nürnberger Autor Leonhard F. Seidl aus seinem Roman „Mutterkorn“.
Würzburg- Schweinfurt. Eine rechtsradikale Terrorzelle bringt reihenweise Menschen um, die Verfassungsschutzbehörden schauen mittels V- Leuten zu, bleiben untätig, wollen womöglich gar von nichts wissen. Das Ausmaß rechter Gewalt erschreckt Bürger, Politik und Medien gleichermaßen. Die vom DGB initiierten Bündnisse für Demokratie und Toleranz „Würzburg ist bunt“ und „Schweinfurt ist bunt“ wollen in der Sache aktiv werden.

Erneuter mutmaßlicher Neonazi-Anschlag auf aktive Nazigegner in Fürth
Liebe Mitglieder des Nürnberger Bündnis Nazistopp und Interessierte,

das Nürnberger Bündnis Nazistopp bringt zusammen mit dem Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg (in Kooperation mit der "Allianz gegen Rechtsextremismus" Nürnberg) die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland" nach Nürnberg.

Es bestehen folgende Mitfahrmöglichkeiten am 13. August nach Roden/Ansbach:

13:00 Uhr ab Hauptbahnhof Würzburg mit Privat-PKWs

11:58 Uhr mit dem Zug ab Hauptbahnhof Schweinfurt (Ankunft 12:23 Uhr)

Es können gerne weitere Privat-PKWs ab Hauptbahnhof Schweinfurt eingesetzt werden!

 

Das Bündnis "Main-Spessart ist bunt" plant eine Gegenveranstaltung zum Treffen der neonazistischen Organisation "Frankenlandbund" am 13. August.

Unklare Rechtssituation im Vorfeld des „Nationalen Frankentages“

Rechtsextreme stellten Antrag auf Feier mit Reden, rechten Rockmusikern und Kinderfest
Number five - zum fünften Mal öffnet das OPEN MIND FESTIVAL seine Bühne für Musik „...die direkt vom Ohr, flux durch den Körper ins Bein geht“ und die signalisiert „... schöner leben ohne Nazis.“
Schweinfurt. Am 30.06.2011 und 01.07.2011 hat im Schweinfurter Gewerkschaftszentrum die Schulung zum Thema „Präventionstage an Schulen – nicht-rassistische Bildungsarbeit“ stattgefunden. Die Idee, Präventionstage an Schulen umzusetzen, ist im Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ entstanden. Das Bündnis möchte rechtem und menschenverachtendem Gedankengut bereits in der Schule begegnen und das Verständnis für Demokratie und Toleranz schärfen.
Zur Präventionsarbeit gehört die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Vorurteilen. Ziel der Schulung ist es, MultiplikatorInnen für nichtrassistische
Bildungsarbeit zu qualifizieren und Grundlagen für Präventionsarbeit zu vermitteln. MultiplikatorInnen sollen in die Lage versetzt werden, eigenständig
Projekte zu organisieren und umzusetzen.
Schweinfurt. Etwa 15 Leute haben sich an der Kreuzung Ufer-Straße / Obere Weiden direkt am Firmengeländer der ZF Services zur Führung „Die ehemaligen Lager der Zwangsarbeiter“ eingefunden, die von der Initiative gegen das Vergessen angeboten wird.
Am Samstag, 18. Juni 2011 wird die NPD ihren jährlichen Bayerntag in Mainleus OT Schwarzach, Landkreis Kulmbach abhalten.
Geplant ist eine Sonnwendfeier mit Liedermachern und Kinderbetreuung und den Rednern Udo Voigt, Ralf Ollert und Sascha Roßmüller.
Stadt sagt ab und hat sich mit neuer Satzung gerüstet für juristische Auseinandersetzung Trotz heftiger Bürgerproteste in den Vorjahren will die rechtsextreme NPD erneut ihren Bundesparteitag in Bamberg abhalten.

„Schweinfurt ist bunt“ führt kontroverse Diskussion über das Verbot der NPD

Am dem 12. Mai 2011 müssen sich mehrere neonazistische Straftäter vor dem Regensburger Landgericht verantworten. Die Verhandlungen finden statt am
Do., 12. Mai , .Fr., 13. Mai , Mo., 16. bis Mi., 18. Mai 2011 jeweils ab 9:00 Uhr im Verhandlungssaal 101.

Heilbronn. Im Jahr 2010 erkoren die süddeutschen Neo- Nazis Schweinfurt als zentrale Kundgebungsstadt am 1. Mai. Als Ausweichort wurde damals die Stadt Würzburg gewählt. Ein Jahr später traf es Heilbronn. Gut 700 Neonazis standen am 01. Mai 2011 über 5000 Demokraten gegenüber.

Am 1. - 3. April 2011 treffen sich – wie seit mindestens 10 Jahren - extrem rechte Gäste im Schlosshotel Pommersfelden. Dietmar Munier, Geschäftsführer und Mitinhaber der extrem rechten Verlagsgruppe „Lesen & Schenken“, lädt erneut zum „Lesertreffen“ nach Pommersfelden. Intellektuelle aus der Grauzone zwischen rechtskonservativem Denken und offen rechtsextremen Positionen werden ihre rechte Gedankenwelt darstellen und auf ein interessiertes Publikum aus nah und fern treffen.


Das ist die Frage, die unser Bündnis in den letzten Wochen häufig gestellt bekam. Die Antwort: Das „Freie- Netz- Süd“ mit all ihrem Nazi- Anhang ruft auf am 1. Mai 2011 in Heilbronn zu demonstrieren.

Dresden. Rund 20.000 Menschen verhinderten am Samstag mit friedlichen Blockaden einen geplanten rechten Aufmarsch in Dresden. Während das Ordnungsamt der sächsischen Landeshauptstadt den Nazis per Bescheid einen Aufzug ermöglichte, verbot sie kurzfristig eine DGB Mahnwache vorm Dresdener Volkshaus. Auch aus der DGB Region Schweinfurt-Würzburg beteiligten sich Gewerkschafter an den Gegenaktionen.
Schweinfurt. Am 19. Februar 2011 wollen Neonazis erneut durch Dresden marschieren. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der DGB Region Schweinfurt-Würzburg werden sich an den Gegenaktionen beteiligen, sie unterstützen das Bündnis "Nazifrei – Dresden stellt sich quer!".
Auch in Schweinfurt prägte menschenverachtende Sklavenarbeit für die Rüstung das Leben in der Zeit des Krieges. In der Absicht, der Wiederkehr solcher Verhältnisse vorzubeugen, veranstaltet das Bündnis der ArbeiterInnenjugend Unterfranken (BAJUF) mit der Unterstützung der „Initiative gegen das Vergessen“ am Dienstag, den1. Februar eine antifaschistische Stadtrundfahrt in Schweinfurt. Die etwa 90-minütige Stadtrundfahrt bietet einen Einblick in die Vorgänge in der Zeit des nationalsozialistischen Terrorregimes in Schweinfurt. Die Rundfahrt wird von Bildmaterial und Vorträgen begleitet.
Das BÜNDNIS DRESDEN NAZIFREI ist fest entschlossen den Blockadeerfolg des Jahres 2010 am 19. Februar 2011 zu wiederholen. Auf der Homepage http://www.dresden-nazifrei.com rufen die Initiatoren bundesweit zu Massenblockaden auf.
Liebe KollegInnen,

im letzten Jahr gelang es erstmals, den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden zu blockieren. Die Szene reagierte ratlos bis geschockt. In diesem Jahr nehmen sie einen neuen, hoffentlich letzten Anlauf. Wir auch.
Sulzbach- Rosenberg. trotz sehr kurzer Vorlaufzeit (Donnerstag 18 Uhr) bis Samstag mittag haben sich ca 350 Nazigegner am Bahnhof eingefunden, sodass die um 12.30 mit dem Zug angereisten ca 50 Nazis des sogenannten "Freien Netzes Süd" und der "Nationalen Sozialisten Amberg" nur ca 100 meter vom Bahnhof auf ihrer Route vorankamen, da die Straße in beiden Richtungen immer wieder von Gegendemonstranten dicht war, dazwischen USK und grüne Polizisten ( geschätzt unter 100).
Veranstaltung der ArbeiterInnenjugend: "Rückt Deutschland nach Rechts? Nicht mit uns!"
Das Bündnis der ArbeiterInnenjugend Unterfranken (kurz BAJUF) veranstaltet am 24. November in Schweinfurt DGB-Gewerkschaftszentrum um 18 Uhr ein Kamingespräch.

Eingeladen haben wir zu diesem Zweck Constanze Borckmann von der Lan­deskoordinierungsstelle gegen Rechts­extremismus (kurz LKS).

Nürnberg, 4.12.10 (Samstag), 12.30 Uhr Hauptbahnhof: Bundesweite Demonstration "Gerechtigkeit für die Überlebenden" 
Montag, 15. November 2010, um 19.30 Uhr

Kulturwerkstatt Disharmonie
Gutermannpromenade 7, Schweinfurt
Schweinfurt ist nicht nur bunt, sondern auch hellwach, wenn es darum geht, rechten Aufmärschen zu begegnen. Die sehr kurzfristig - am Donnerstag - angemeldete Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug der Neonazi-Organisation "Freies Netz Süd" am heutigen Samstag kam nicht nur aufgrund der geringen Resonanz in den eigenen Reihen nicht recht in Schwung (am Schuttberg fanden sich letztlich nach Polizeiangaben etwa 70 Rechtsradikale aus ganz Süddeutschland ein), sondern musste aufgrund einer "Spontanversammlung" der gesellschaftsübergreifenden Vereinigung "Schweinfurt ist bunt" den Rückzug Richtung Hauptbahnhof antreten.
 
SCHWEINFURT. Am Donnerstagvormittag hat ein im Bereich des rechten Spektrums angesiedeltes Netzwerk, das sich „Freies Netz Süd“ nennt, für Samstag, 09.10.2010, eine Demonstration bei der Stadt Schweinfurt angezeigt.
Die „Initiative gegen das Vergessen“ arbeitet seit 1980 an der regionalen Aufarbeitung des Faschismus in der Region.
Wir führen regelmäßig Veranstaltungen und Stadtrundgänge bzw. -fahrten durch. Bei Interesse von Schulen, Verbänden und Organisationen sind wir gerne bereit, gesonderte Termine zu vereinbaren und die Auseinandersetzung mit dem Thema zu unterstützen.
Liebe Bündnismitglieder und Interessierte,

JournalistInnen des Tagesspiegel sowie der Zeit recherchierten in den letzten Monaten zum Thema "Todesopfer durch rechte Gewalt" und kamen auf vergleichbare Zahlen wie die Antonio-Amadeu-Stiftung.
Seit Anfang 2010 haben wir einen neuen Themenflyer der nordb. Bündnisse in Erarbeitung, der vom Thema her nicht nur zur Zeit von höchster aktueller Bedeutung ist:
Die Extremismusdebatte - was ist extrem?
Regensburg: In 85 Lokalen in der Innenstadt werden ab sofort Rechte und andere Rassisten nicht mehr bedient. 
Das große Bündnisreffen, so etwas wie die Hauptversammlung des Anti- Nazi Bündnisses „Schweinfurt ist bunt“, hat sich entschieden, bestehen zu bleiben und weiterzuarbeiten. Über 30 Aktive aus den unterschiedlichen Gruppen trafen sich in den neuen Räumen des DGB und die weitere Zusammenarbeit konkretisiert.
 
Bamberg. Das Wochenende des NPD Bundesparteitages nutzten die Bamberger Bürger um sich gegen „braune Hornochsen“ zu positionieren. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen regionalen Bündnisses gegen Nazis, so auch vom Schweinfurter Bündnis „Schweinfurt ist bunt“.
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz- Schweinfurt ist bunt“ unterstützt die Proteste des Bamberger „Bündnisses gegen Rechtsextremismus“ gegen den NPD Bundesparteitag, der am 04./ 05. Juni schon zum zweiten mal in Bamberg stattfindet.
Das 82 Gruppen starke Schweinfurter „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ will die inhaltliche Arbeit gegen Faschismus und Neonazis fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kam die Vorbereitungsgruppe aus Vertreterinnen bei einer Nachbesprechung in den neuen Räumlichkeiten des DGB am Zeughaus.
Damit hatte wirklich niemand gerechnet. 10 000 Menschen waren in Schweinfurt gegen Nazis und für Demokratie und Toleranz auf der Straße. Wir wollen ganz einfach DANKE sagen.
 
Veranstalter machen Schweinfurter Bevölkerung „Riesenkompliment“ – Protest gegen NPD-Parteitag in Bamberg
10 000 Demonstranten des Bunten Bündnisses und dessen Redner erteilen den Neonazis eine deutliche Abfuhr
Der 1. Mai in Schweinfurt  10 000 Menschen gingen aus Protest gegen den Neonazi-Aufmarsch auf die Straße. Es blieb friedlich.
Buntes Bündnis fordert Bürger zur Teilnahme am Demozug auf- Mittlerweile 78 Partnergruppen
Warum kann eine Stadt nicht sagen: Wir wollen diese Rassisten nicht bei uns – Aufmarschantrag abgelehnt? Warum erlauben deutsche Gerichte regelmäßig diese Aufmärsche der Braunen, der Neonazis – wie immer man sie bezeichnen will?
Ernst Grube überlebte als jüdisches Kind Theresienstadt – Er ist Sprecher auf der Kundgebung des bunten Bündnisses am 1. Mai
Das Verwaltungsgericht Würzburg hat die Verbote der Städte Schweinfurt und Würzburg, mit dem die Demonstrationen rechtsextremistischer Gruppierungen am 01. Mai 2010 verhindert werden sollte, aufgehoben.
Mit Transparenten an der Johanniskirche wirbt auch das Evangelisch-Lutherische Dekanat seit Montag für ein buntes Schweinfurt und eine Beteiligung an der Demonstration gegen Rechts am 1. Mai.
Bündnis der Arbeiterjugend ruft zu Teilnahme an der Gegendemonstration auf
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ lädt zur nächsten Veranstaltung mit dem KZ- Überlebenden und Zeitzeugen Ernst Grube ein. Am Dienstag, 27. April spricht Ernst Grube im DGB- Haus, Wilhelm- Leuschner Straße, um 19.00 Uhr im kleinen Saal.
Bündnis für Demokratie und Toleranz macht für Teilnahme an Demonstration und Kundgebung gegen Rechtsextreme mobil
Das bunte Bündnis gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai rührt die Werbetrommel und ist mit einer Veranstaltung am Mittwochabend im Naturfreundehaus in die „heiße Mobilisierungsphase“ eingetreten.
In verschiedenen Veröffentlichungen im Internet und Flugblättern, die kürzlich verteilt wurden, spielten sich die Neonazis des „Freien Netz Süd“ als Freunde der Arbeiter und Arbeitslosen auf. „Sie greifen die Gewerkschaften als ,Bonzen' und ,Arbeiterverräter' an und preisen sich als die ,wahren Interessenvertreter gegen kapitalistische Ausbeutung'“, stellt die Schweinfurter Arbeitsloseninitiative (SALI) fest.
Das Bündnis gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai tritt in die heiße Mobilisierungsphase ein, um die Bevölkerung über die Gegenmaßnahmen zu informieren. Laut DGB Regionsvorsitzenden Frank Firsching bestehen zum Teil noch erhebliche Informationsdefizite: „Wir bemerken in vielen Gesprächen, dass die Bürger entweder noch gar nicht wissen, dass Nazis am 1. Mai nach Schweinfurt kommen wollen, oder glauben, der Aufmarsch würde wegen des Verbotes der Stadt nicht stattfinden.“
Gastreferent Markus Müller von der bayerischen Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus brachte es am Ende seiner Ausführungen auf den Punkt: „Meiner Einschätzung zufolge wird am 1. Mai 2010 Deutschlands größter Naziaufmarsch in Schweinfurt stattfinden. Ich gehe von 1500 plus X Nazis aus, die nach Schweinfurt kommen werden.“
Das Freie Netz Süd versucht unter anderem über seine eigene Homepage das Bündnis gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai „Schweinfurt ist bunt nicht braun“ einzuschüchtern. „Die Masche ist bekannt: Wenige Tage vor dem Naziaufmarsch versuchen Nazis und das Freie Netz Süd Menschen, die sich gegen ihre menschenfeindliche, rassistische Ideologie stellen, einzuschüchtern. Das wird ihnen aber nicht gelingen“, so die Vorsitzende der Jusos Bayern, Marietta Eder.
Unbekannte bekleben Türen von DGB, IGM und Linken mit rechten Parolen – Aufrufe demokratischer Gruppen
"So wie es aussieht, gibt es also auch in Schweinfurt Nazis": So kommentiert das Bündnis "Schweinfurt ist bunt" gegen den Aufmarsch des "nationalen und sozialen Aktionsbündnisses" am 1. Mai auf seiner Internetseite eine nächtliche Aktion Rechtsextremer in Schweinfurt.
Das Schweinfurter Bündnis für Demokratie und Toleranz wächst und wächst. Nachdem die Kolpingfamilie Schweinfurt vor Wochenfrist als 50. Organisation Bündnismitglied wurde, ist heute der TV Oberndorf 1862 als 60. Bündnismitglied aufgenommen worden. Gleichzeitig trugen sich bisher knapp 500 Bürgerinnen und Bürger als ideelle Unterstützer des Bündnisses auf der Homepage www.schweinfurt-ist-bunt.de ein.
Die Stadt Schweinfurt hat den geplanten Aufzug des nationalen und sozialen Aktionsbündnisses am 1. Mai in Schweinfurt verboten. Hauptgrund für das Verbot ist eine massive Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bei Durchführung der Veranstaltung.
Das Schweinfurter „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ will mit Veranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger auf den geplanten Neonaziaufmarsch am 1.Mai inhaltlich vorbereiten. Dazu kommt am Donnerstag, den 15. April Markus Müller von der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus nach Schweinfurt in Cafe Theorema am Postplatz. Er wird ab 19.00 Uhr zum Thema „Neonazis in Nordbayern“ sprechen.
Am 1. Mai wollen Neofaschisten, in Schweinfurt einen Aufzug organisieren. Rechtsextremisten sitzen schon wieder in Parlamenten, ziehen unverhohlen das Andenken an die Opfer der Nazi-Diktatur in den Dreck, verdrehen die Tatsachen und verleugnen die geschichtliche Wahrheit.
Die Rednerliste für die Kundgebung „Schweinfurt ist bunt, nicht braun“ am 01. Mai ab 11.30 Uhr am Zeughaus steht. Für die Stadt Schweinfurt wird der neue Oberbürgermeister Sebastian Remelé an seinem ersten Arbeitstag die Position der Stadt zum Neonaziaufmarsch kundtun.
Beim 2. Treffen der Vorbereitungsgruppe verständigte sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz. Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai. Schweinfurt ist bunt, nicht braun.“ auf die gemeinsame Aktionen.
Auf inzwischen 51 Mitgliedsorganisationen ist das Schweinfurter Bündnis gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai angewachsen. Die Jubiläumszahl 50 machte die Kolpingfamilie Schweinfurt voll. Als Nr. 51 trug sich die Kulturwerkstatt Disharmonie ein.

Der 1. Mai als Feiertag der Arbeiterbewegung geht auf die tragischen Ereignisse 1886 in Chicago zurück. Michael Schwab aus Kitzingen war einer der Akteure. Wir dokumentieren seinen Lebenslauf und berichten seine Geschichte.

Schweinfurt ist nicht braun sondern bunt

Als Schlag ins Gesicht empfinden die Mitglieder des Bündnisses „Schweinfurt ist bunt“ den geplanten Aufmarsch von Neonazis am 1. Mai in Schweinfurt. „Es ist inakzeptabel, dass Nazis an diesem Tag versuchen, Schweinfurt für sich zu vereinnahmen“, sagte DGB-Regionschef Frank Firsching am Mittwoch vor den Medien. In einem breiten Bündnis werde man „den Nazis die rote Karte zeigen“.
Einstimmiges Ja zu Antrag der Linken

105 rechtsextreme Gruppen und Parteigliederungen der NPD sind es laut Linken-Stadtrat Frank Firsching, die ihre Anhänger am 1. Mai zum „deutschen Arbeiterkampftag nach Schweinfurt“ aufrufen.
Aus aktuellem Anlass hat sich am Dienstag (16. März) in Schweinfurt ein Jugendbündnis gegen Rechts gegründet. Hintergrund ist der geplante Nazi-Aufmarsch am 1. Mai. Eingeladen hatte die DGB-Jugend. Mit dabei sind außerdem die Jusos, das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt, die SDAJ und die Linksjugend [solid].
Faschismus ist die Zerschlagung der Arbeiterbewegung! Deshalb haben vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am 1. Mai gute Gründe, sich mit Mut und Courage dem Nazi-Aufmarsch in den Weg zu stellen und ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Argumente finden sich auf dem Flyer der DGB-Jugend Nordbayern.
Stellungnahmen zum nahenden Nazi-Aufmarsch

Zur Berichterstattung dieser Zeitung über den näher rückenden Aufmarsch von Rechtsextremen aus Süddeutschland am 1. Mai zu ihrem „Arbeiterkampftag“ äußern sich DGB, Jusos, MdEP Kerstin Westphal (SPD), Ver.di-Geschäftsführer Ralf Sander und das Bündnis gegen den Aufzug selbst .
Antrag der Linken für nächste Stadtratssitzung

„Die Linke“ hat einen Dringlichkeitsantrag an OB Gudrun Grieser gerichtet, damit das Thema Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Schweinfurt endlich auch im Stadtrat behandelt wird – in der Sitzung am Dienstag, 23. März.
Mit großem Interesse haben wir den am Donnerstag (18. März) verfassten Artikel in der Mainpost zum Nazi-Aufmarsch in Schweinfurt gelesen. Wir schließen uns Ihrer Kritik in Teilen an: Es ist richtig, dass die Stadt Schweinfurt dem Aufmarsch nicht unbeteiligt zusehen darf, sondern ihn längst hätte verbieten müssen.
Am 1. Mai wollen Rechtsextreme Schweinfurt heimsuchen – Die Stadt hält sich weiter bedeckt
Schweinfurt. Die fünfzig Stühle im großen Saal des Kolpinghauses reichten bei weitem nicht aus. Über 100 VertreterInnen aus 40 Verbänden, Vereinen, Parteien und Organisationen trafen sich auf Einladung des DGB. Die nötigen Stühle wurden aus einem Lager schnell herbeigeschafft. Kurz nach sieben Uhr am Abend konnte dann DGB Regionsvorsitzender Frank Firsching die Bündnisgründung eröffnen.